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Vielleicht..

Mein Selbstbewusstsein ist praktisch nicht vorhanden. Ich traue mich nicht zu singen, wie ich eventuell singen könnte. Nicht zu zeichnen, zu reden, zu sein. Ich habe Angst davor, dass es schlecht sein könnte, wenn ich es wirklich versuche. Aus diesem Grund versuche ich es erst gar nicht und zeige mich klein. Lange nicht die einzige Dummheit, die in meinem Verhalten liegt. Ich weiß nicht ob und wie ich jemals da heraus kommen werde. Aber ich hoffe, dass die Schritte die ich gehen werde in die richtige Richtung führen werden. Durch "Ein Wunder für mich" von Rosenstolz fühle ich mich angesprochen und es scheint Hoffnung zu geben, verstanden zu werden.  Ich bin sehr froh darüber, dass es Musik gibt.
2.10.07 16:58


So.

Ich habe die Karten für den Zug gekauft. Und ich habe Kopfschmerzen. Heute Nacht habe ich von Killerbienen geträumt, deren Austreten aus deren Käfig ich aber verhindern konnte. Trotz allem lief dann alles schief. Ich habe in einer Art Büro gearbeitet und die ganzen Leute dort sind durchgedreht. Irgendeine Verschwörung..ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Ich mag Träume jeder Art und ich freue mich auf den nächsten Unsinn, den ich träumen werde. Manchmal treffe ich "alte Traumbekannte" oder betrete wieder "Traumorte", die ich schon einmal betreten habe. Das ist eine lustige Angelegenheit, als würde man gar nicht "träumen", sondern einfach nur in einen anderen Körper in ein anderes Universum schlüpfen. Ich habe ziemlich selten Albträume, dafür aber ziemlich krasse, wenn ich denn mal welche habe. Oftmals richtige Splatterträume und welche, in denen ich Überlebensängste habe. Trotzdem weiß ich meistens, dass ich träume und kenne auch einen Trick, wie man aus jenen wieder herauskommt, wenn man es möchte. Was ich übrigens auch einmal in einem Traum gelernt habe. Sobald ich heraus möchte, schüttel ich einfach ganz wild meinen Kopf, bis ich aufwache. Funktionierte bisher immer. Falls es dir weiterhilft? Täume sind ansich eine hübsche Sache. Ob es nun diese des Nachts sind, Tagträume oder mit jemandem gemeinsam zu träumen. Ohne Phantasie wäre das Leben um einiges noch weniger erträglich und ich bin sehr dankbar dafür, dass es sie gibt. Ich liebe Geschichten und Bilder die solche erzählen. Ich liebe es Geschichten vorzulesen oder vorgelesen zu bekommen. Ich wünschte, ich könnte ebenfalls Gedanken auf ein Blatt Papier bannen und andere daran teilhaben lassen. Und ich würde unheimlich gerne wieder Pen and Paper Rollenspiele spielen.. Ich habe heute Nacht auch von H. und M. geträumt, ich träumte, sie würden sich wieder bei mir melden. Aber es wird wohl bei einem Traum bleiben. Schließlich kenne ich das schon zu genüge.
1.10.07 15:31


Irgendwie..

..möchte ich etwas essen. Aber eigentlich habe ich keinen Hunger und auch keinen Appetit. Vielleicht einfach nur, weil es eine Beschäftigung ist und weil die Mittagszeit schon ohne Mittagessen vorüber ist. Aber ich traue mich sowieso nicht nach unten zu gehen. Draußen scheint die Sonne und Hund würde sich sicher freuen und ich mich auch. Über einen Spaziergang meine ich. Aber ich traue mich alleine nicht nach draußen. Wen wundert es da, dass ich mich eingesperrt fühle? Aber bis Dezember ist es noch ein Weilchen hin. Im Dezember wird sich ganz bestimmt alles ändern. Ich hoffe, es wird ein weißer Winter sein, in dem sich alles ändert. Es ist die passende Jahreszeit für eine Veränderung im Leben - denn alles vergeht, das Drumherum wäscht sich rein und wenn die Farben zurückkehren wird alles neu gestaltet sein. Nach dem Schnee freut man sich am meisten auf die Gänseblümchen.
30.9.07 14:29


Mhm.

Da ist wieder das Bedürfnis sich mitteilen zu wollen, aber sich dabei völlig leer zu fühlen. Man möchte so Vieles sagen, aber sobald man dann die Möglichkeit dazu hat, hat sich das ganze Innenleben in verschiedene Ecken und Ritzen verdrückt und lacht sich dabei heimlich ins Fäustchen. Ich kann mich einfach nicht gut ausdrücken und ansich scheinen Worte nicht viel herzugeben. Gefühle sind so kompliziert und unendlich, rebellisch. Sie wollen nicht in Worte gesperrt werden. Es ist schwierig jemandem seine Gefühle begreiflich zu machen, man fühlt sich dabei immer so, als würde man nur einen groben Grundriss von sich geben können. Das ist so unbefriedigend und macht mich oftmals unzufrieden und traurig. Als Kind habe ich immer eine Fee aus dem Zeichentrickfilm "Ferngully" bewundert. Sie schließt die Augen, berüht den Baum und weiß genau, wie es ihm geht und wie er sich fühlt. Ob sowas wirklich möglich ist? Ich möchte es gerne glauben. Wobei mir einfällt, dass ich schon viel zu lange keinen Baum umarmt habe. Kennst du das? Du solltest es einmal versuchen, es gibt einem.. Kraft..

Ich flirte seit nicht langer Zeit mit jemandem über das Telefon. Es ist seltsam, mein Gegenüber scheint wirklich Interesse an mir zu haben und redet auch davon, sich allmählich zu verlieben. Ich kann das in der Form nicht erwiedern, jetzt nicht. Es fühlt sich ein wenig so an, als ob ich ansich nicht mehr so fühlen könnte. Was eigentlich unsinnig ist. Ich weiß nicht, ob ich es jemals so erwiedern kann und ich fürchte mich vor der Konfrontation. Das alles kann ganz schön beängstigend sein. Ich weiß, dass das alles dazu gehört. Ich kenne die Floskeln. Trotzdem fühle ich mich dem Ganze nicht gewachsen. Ich kann es ganz schwer ertragen, jemanden in Trauer oder sonstigen negativen Stimmungen zu sehen und erleben. Es ist, als würden die Gefühle auf mich übertragen werden und ich könnte spüren, was in jenem Wesen vor sich geht. Ich habe dann das starke Bedrüfnis eine Hilfe sein zu wollen. Aber ich kann mich auch fassen, ich weiß man würde Glück nicht schätzen können, würde man Trauer nicht kennen. Aber eigentlich ist es nicht das was ich meine. Darum geht es hier nicht. Ich kriege ansich Angst, zeigt jemand stärkes Interesse an mir. Es ist fast stressig und ich glaube zu wissen wie sich das Fluchttier Pferd fühlt, wenn es einfach kopflos geradeaus prescht. Ich gebe mir wirklich Mühe, aber es gelingt mir nicht befriedigend genug zu sagen was ich meine.

29.9.07 21:04


Anfang.

Eigentlich sollte ich aufräumen, aber das sollte ich ja immer. Manchmal glaube ich, ich habe mein Körpergefühl verloren. Ich kann mich gut in andere Wesen und deren Situationen hineinversetzen und hin und wieder auch helfen - aber sobald ich persönlich in irgendeiner Weise darin verwickelt bin, blicke ich nicht mehr durch. Oftmals weiß ich nicht, was ich fühle und das ist beängstigend. Einer meiner wichtigsten Wünsche ist verstanden zu werden, doch ich weiß nicht ob das überhaupt möglich ist, wenn nicht mal ich mich selbst verstehen kann. Es kann so verdammt einsam sein auf diesem Planeten. Einsam, wenn man sich nicht zu Hause fühlt. Wenn man nicht weiß, wohin man gehört und was man eigentlich machen will. Wenn man nicht einmal weiß, wer man selbst ist. Manchmal glaube ich dem Wahnsinn nahe zu sein, wobei ich nicht weiß wie es sich anfühlt und auch - meines Wissens - noch keinem Wahnsinnigen begegnet bin. Aber manchmal denke ich: so muss es sich wohl anfühlen. Wenn man da liegt und alles aus einem herausbrechen will, es nur keinen Ausgang findet - das ist dann ungefähr so wie in diesen Alienfilmen, in denen sie den Menschen die Bauchdecke aufreißen wollen und noch ein paar Organe mit herauszerren. Vielleicht ist es ja ein Alien?! Jedenfalls ist es nicht willkommen und soll endlich "schlüpfen", Alienwirt zu sein ist ganz schön hart.

In meinem Traum heute Nacht hat er mich doch nicht bei sich aufnehmen wollen, weil der Sohn eines Freundes das Gleiche braucht und der Vater wohl sauer werden würde, würde er seinem Sohn nicht das geben was er brauche. Ich habe mich ziemlich verzweifelt gefühlt, jemand hatte mir meinen Lichtblick genommen. Ich weiß nicht wie es weitergehen würde, würde ich hier nicht rauskommen. Ich weiß ja jetzt nicht einmal, ob mein Leben in geregelte Bahnen kommen wird. Ich habe Zukunftsängste.

29.9.07 15:17





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